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21.6.2014 Weissensee und Drau 2014

Am Weissensee, auf der Drau sowie der Isel waren die Pöchlarnern mit Ruderfreunden aus verschiedenen Vereinen unterwegs. Der nachfolgende Bericht über die Geschehnisse ....

 

Bislang war die Ruderwoche am Weißensee ein traditionelles Angebot des ältesten Linzer Rudervereins „Ister“. Nach dem sich nach und nach auch Nibelungenstädter unter die Oberösterreicher mischten - und auch gleich gut aufgenommen wurden - hat sich das Blatt leicht gewendet und die Istrianer genießen jetzt die Pöchlarner Gastfreundschaft. Die jahrelange Doppelmitgliedschaft der beiden ehemaligen Vereinsvorstände war da nur der Anfang einer gut gepflegten Sportfreundschaft. Und dass sich das herumspricht zeigt von der heuer erstmals internationalen Beteiligung.

Neben Britta und Peter, Christian, Markus, Helga und Peter, sowie Dorli mit Organisator Michl, waren auch noch Marlene und Herfried Brückner sowie Hansi und Reinhard Resch mit von der Partie. Komplettiert wurde die Gruppe durch die beiden Helmut’s (Nocker aus Salzburg, Bruckner aus Bregenz), Christl und Norbert Nußbaumer sowie Karin und Heinz Höber (Passau) vom RC Wolfgangsee.

Zu Beginn stand wie üblich das Booteabriggern und -verladen am Programm. Ohne verzichtbare Fragestellungen wurden zügig drei Mal so viele Bootsplätze verladen als Ruderknechte mitgeholfen haben. Zwei Ausleger mehr für die Bechelaren hätten noch knapp im Hänger Platz gefunden, blieben aber unbeachtet im Bootshaus liegen. Der beim Aufladen erreichte Zeitgewinn wurde bei der „Abschlussbesprechung mit Bierbegleitung“ locker wieder egalisiert. Die Anhängerkupplung mit dem neuen Stützrad hatte uns so beeindruckt, dass wir es total verabsäumt haben das Stromkabel anzustecken.

Pünktlich ging die Reise am Morgen los, mit geplanter Pause in Golling. Dort angekommen, war tatsächlich Pause, und das Rasthaus nur geplant… (Die Bagger waren mit dem Abbruch schon fast fertig). So wurde daraus halt nur ein kurzer 50-Cent Pipi-Stopp auf der Tankstelle. 

Am Weißensee angekommen nutzten „die letzten fünf“ (die Vorhut war schon am Berg, die Nachhut noch auf der Anreise) ihr Kurzzeitgedächtnis und montierten fast alle Ausleger wieder dort, wo sie am Vortag abgeschraubt wurden. Zur Überraschung aller nicht Beteiligten bekam der Hans Andritz Riemen-Ausleger, was aber wohlwollend registriert und gerne angenommen wurde. Der ersten Ausfahrt stand also nichts mehr im Weg und der Ronacherfels wurde angesteuert. Vor dem Abendessen wurde noch begrüßt, geherzt, geküsst und die Körper gedruckt, danach nur noch die letzten G’schichtln.

Morgenstund hat Gold im Mund (igitt, schmeckt oft komisch…), am Weißensee scheint es aber auf dem Wasser zu liegen. Spiegelglatt und von der Morgensonne angestrahlt, zeigte er sich von seiner schönsten Seite und wir ruderten schon um sieben Uhr unsere 12 km Runde. Das Frühstück genossen wir danach umso mehr.

Während Michl, Cristian, Hansi und Reinhard auf der Isel eine Rafting-Tour machten, vertrieb sich der Rest mit Baden oder Rudern den Tag. Markus erkundet bei einer Runde um den See mit dem MB halb Kärnten. Am Abend demonstrierten wir Bootverladen auf pöchlarnerisch. Mit geübten Handgriffen waren die drei Boote im Nu am Hänger und reisefertig für die Draupartie am nächsten Tag.

Die Drau zeigte sich von der guten Seite, was bei den Neuen, wie immer, das gleiche Unbehagen auslöste. Boote einsetzen, Gepäck verstauen, Ruderplatz suchen (kein Steg und andere Richtung als daheim) und ab ging es. Mit einer 180 Grad Spitzkehre, durch saukaltes, türkisgrünes und pfeilschnelles Wasser. Die großen Wellen stürzten sich auch gleich ins Boot.

Kaum gerudert, warteten auch schon Helga und Michl zum Foto-Shooting. Zahlreiche Kurven und Brückenpfeiler sorgten für Abwechslung und die Strömung vereitelte unsere Landeversuche zwecks Druckerleichterung. Wer nicht über den Waschbord Pipi konnte erreichte die Mittagspause mit großen Augen. Oder war es wegen des tollen Buffets (international: oa gscheide Brodzeid) des Landdienstes. Frisch gestärkt schwangen sich alle wieder ins Boot.

Nur „Häferl“ verschätzte sich in der Entfernung vom Ufer zum Boot. Die Wassertemperatur verhalf ihm vermutlich zu einem raschen Wiedereinstieg. Mit dem Ziel des Mostheurigen in St. Peter vor Augen wurden noch manche Wellen unterrudert (die kleinen sah man ja schlecht). Leichter Regen ging nahtlos in schnelles Tröpfeln über, hörte nach unserer völligen Durchnässung aber wieder auf. Das angepeilte Ziel lag schon wieder in der Sonne, Britta fotografierte uns von der Brücke und rief etwas wie „Schotterbank“. Das erste Boot hat die Einfahrt in die Bucht trotz Kehrwasser und starker Strömung gut gemeistert. Die Legionäre schafften es Dank der Bregenzer Kommandos gerade noch unfallfrei in die Büsche. Nur Christian und Markus schossen uns kieloben-schwimmend mit der Raiffeisen entgegen. Miss Wet-Shirt (Dorli) gelang der Weg durch den Brennesselwald auch ohne Machete und Kompass. Ende Gut, alles Gut.

Die Stärkung beim Mostheurigen endete nach der Jaus’n mit Gichtwasserl und Kärntner Reindling wieder mit Schnapsglaspyramidenbauen. Während sich ein Teil unserer Freunde nach der Samstagmorgen-Ausfahrt wieder verabschiedete stand für uns noch eine große Seerunde auf dem Programm.

Der Sonntag begann mit der üblichen Morgenrunde und endete mit dem Booteverladen. Christian versuchte sich noch einmal als joggender Pfadfinder. Gut und schnell zu Hause angekommen legten wir, nach dem Abladen und Wegräumen, die letzten cm mit dem Pizza-Radl zurück.

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